Geschichtsverein Kassel
Als Kassel zur Industriestadt wurde
Vortrag von Albert Walch
Stadtgeschichte und Stadtentwicklung vom Bau der Neuen Galerie (1871) bis zum Henschel-Werk „Mittelfeld“ (1918)
Nach dem Sieg über Frankreich und der Gründung des zweiten deutschen Kaiserreiches 1871 entstand ein bedeutender Wirtschaftsraum auf einer einheitlichen, liberalen Grundlage unter preußischer Führung. Unterstützt durch die Reparationszahlungen Frankreichs begann die Industrialisierung und die Urbanisierung. Die Lebensverhältnisse der Menschen sowie das Bild vieler Städte veränderten sich. Diese Phase wird als „Gründerzeit“ bezeichnet.
Kassel fand in die Form, die wir heute im Grundsatz noch vorfinden. Verbunden mit dieser Entwicklung sind Namen von Industriellen wie Henschel, Salzmann, Gottschalk sowie dem Stadtentwickler Aschrott.
Der letzte Kaiser verbrachte seine „Sommerfrische“ bis 1918 auf Wilhelmshöhe.
Volkshochschule Region Kassel
vhs, Wilhelmshöher Allee 19 - 21, Saal
Di. 28.4. / 18:00 - 20:00 Uhr / 5 €
Für Mitglieder frei
