I d e e n - K o n z e p t e -
B e i s p i e l e
In solchen Holzkisten liefert die Hafer-Kakao Fabrik in Kassel-Bettenhausen um 1910 die "Kasseler Hafer-Kakao-Würfel" aus. Diese Kiste, eine Schachtel und Einzelverpackungen sowie eine Sammlung von mehr als einhundert Annoncen aus Journalen sind der
Überraschende Einsichten - Ein genaues Betrachten der Abbildungsseite von Postkarten vermittelt Zeitgeschichte - Einblicke in Mentalitäten, Wertschätzungen, Alltag...
Die hier ausgewählten vier Postkarten aus einer Serie verweisen zugleich auf Fotokunst aus der Zeit um 1900. Es geht um die Motive und die Gestaltung der Fotos, darum, wie die Personen darauf einbezogen sind. Arrangierte Moment-Aufnahmen. Das klingt widersprüchlich!
Lust auf eine genauere Betrachtung?
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Das Ensemble lässt uns Betrachter an italienisches Flair denken. Eine Frau schreitet die Treppe hinunter, Selbstbewusstsein strahlt sie aus. Was spricht für diesen Eindruck, für diese Interpretation? Was ist die Bildbotschaft und was hat das mit der Geschichte des Spazierengehens zu tun?
Spazieren gehen - Gehört sich das? ist der Untertitel eines Vortrags, als Frage formuliert. Im kulturgeschichtlichen Kontext lautet die genaue Fragestellung: Inwieweit ist es um 1900 in einer Großstadt schicklich, also gesellschaftlich akzeptiert, dass eine offensichtlich gut situierte Frau allein und in durchaus auffallender Kleidung unterwegs ist. Wird sie in der Karlsaue spazieren gehen, trifft sie jemanden?
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Ein Edikt aus dem 18. Jahrhundert ist z. B. in einer Zeitschrift als Scan abgedruckt. Oder, jemand sucht etwas in Gesetzes-Sammlungen des 18. Jahrhunderts und findet beispielsweise diese Verordnung - ein Verbot des Kaffee-Trinkens.
Wie lässt sich eine solche Urkunde lesen, also der Text verstehen und der Aufbau nachvollziehen. Wir haben Antworten darauf in einem Material-Heft durchgespielt, der Titel: "Verordnungen wider das Trinken von Kaffee und Kakao".
Zum Verstehen der Urkunde
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Das Heft "Kaffee-Riecher" als
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Kassel war die Stadt der Reichskriegertage, und nicht zufällig wurde hier am 7. November 1938 ein "Testfall" provoziert, der die Pogrome vom 9. November und die Deportationen ab 1941 vorwegnahm.
Sollte die allgemeine Stimmungslage, sollten vielleicht zu erwartende Reaktionen auf Verfolgung, Misshandlung, Verhaftungen, Abtransporte und auf systematische Deportationen vorab eingeschätzt werden?
Wie sehr und wie eindeutig es ein initiierter "Testfall" war, lässt sich nur schwer einschätzen. Ein Ausloten der Stimmungslage war es auf jeden Fall.
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