Verein für Hessische Geschichte
und Landeskunde 1834 e. V. 

Zweigverein Kassel

Impressionen an einem sonnigen Tag im Januar 2026

Kassel hat viel zu bieten! Geschichte an
Orten im Mix von alt, mittelalt und neu.
Viel Vergnügen b
eim zweiten Hinschauen!

Fotos © Klaus Petersen, Jürgen Fischer
Interesse an einer weiteren Bildstrecke?
Im Oktogon

Wie viele Schwäne sind es?
Das Große Bassin in der Karlsaue ist fast zugefroren. Hier am Nord-Ost-Rand hin zur Hauptachse verzögert ein Abfluss, dass sich die Eisdecke schließt. Ist das ein verdeckter Kanal?
Was hat es mit den beiden breiten Kanälen rechts und links der Hauptachse auf sich?

Das Bassin ist kein Teich, sondern eine eingefasste Wasserfläche aus der Barockzeit (um 1700). Ist beim Spazierengehen schon einmal aufgefallen, dass die Form des Bassins ungefähr der Form der Gesamt-Anlage des Parks entspricht? Unter Friedrich II. begannen (ab den 1770er Jahren) erste Umgestaltungen der Karls-Aue hin zu einem Landschaftsgarten, der die Geometrie der Achsen und Gräben bewahrt.
Genial gelöst!
Die beiden Kanäle heißen Küchengraben und Hirschgraben. Kuriose Begriffe? Gar nicht.
Zwischen Hirschgraben und Mauer hin zum Auedamm wurden noch in der Zeit von Landgraf Friedrich Tiere  gehalten. Die Hirschjagd war ein beliebter Zeitvertreib für die Adelsgesellschaft. J. H. Tischbein der Ältere hat das in einem Gemälde festgehalten: Hirschhatz in der Karlsaue. Hier der
Link zum Bild auf  Lagis, dem Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen.
Auf der andere Seite der Hauptachse, zur Stadtsilhouette hin, liegt der Küchengraben. Der Plan der Fürstlich Hessischen Residenz- und Hauptstadt Cassel, von F. W. Selig,  1781, gestochen von G. W. Weise 

zeigt die barocke Anlage der Karlsaue. Die beiden Gräben umschließen die Garten-Anlage. Gut zu erkennen ist, dass der Küchengraben von ..



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